Die Logik der Schmerzen Institut für Biokinematik Die Biologische Kinematik
 
Biokinematik-Klinik
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Walter Packi
Arzt für Allgemeinmedizin
Begründer der Medizin nach der Biokinematik


 

Die Therapie nach Biokinematischen und Biokybernetischen Gesetzen

Was Sie bei uns erwartet.

Ein biologischer (lebendiger) Körper ist ein System, welches sich selbst organisiert. Die Organe, innere Organe, Nervensystem und Bewegungsapparat, sind alle lebendig und erneuern sich von Tag zu Tag.

Die Knochen z.B. sind lebendige Steine, die eine Halbwertszeit von ca. 10 Tagen haben. Nach 10 Tagen ist die Hälfte der Knochenmasse durch neues Knochenmaterial ersetzt.

Jedes Organ hat eine solche spezifische Halbwertszeit, die sich im Bereich von Stunden und Tagen bewegt. Von daher gesehen ist der Biologische Körper insgesamt kein Vierteljahr alt.

Unsere Knochen sind also nicht 50 oder 70 Jahre alt sondern höchsten 4 Wochen. Da der lebendige Körper sich also permanent erneuert, kann er auch nicht "verschleißen", denn Verschleiß bedeutet Materialverlust durch Abrieb. Im Körper gibt es jedoch weder Abrieb noch Materialverlust sondern permanente Regeneration und eben nicht die Degeneration.

Wenn ärztlicherseits vom Verschleiß des Körpers und von Degeneration gesprochen wird, dann zeugt dies von beachtlichem Unverständnis gegenüber der Biologie. Ärzte, die sich vorstellen, daß der Körper verschleißen kann, sehen den Körper bereits als toten Körper an und erfinden dann auch entsprechende Therapiemaßnahmen, die vielleicht für tote Körper geeignet sind, dem Leben jedoch nicht unbedingt zuträglich sein müssen.

Regeneration statt Degeneration ist das, was Wir wollen. Die Lebensgesetze beachten und nutzen um Gebrechen und Beschwerden zu beheben, das ist die angewandte Therapie nach den Gesetzen der Biokinematik und der Biokybernetik.

Es nutzt wenig, wenn wir als Therapeuten diese Gesetze kennen, Sie als Patient jedoch nicht. Wir haben deswegen ein Therapiekonzept entwickelt, welches vom ersten Augenblick an darauf baut, daß Sie als Patient möglichst schnell die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben um sich später selbst helfen zu können.

Es gibt eine Reihe von Gründen, weswegen Sie überhaupt auf Hilfe angewiesen sind und wo Sie Kenntnisse bzw. Fähigkeiten erwerben müssen, wenn Sie den Körper wieder unter eigene Kontrolle bekommen wollen.

- subtotale bis totale Kontrollverluste in spezifischen Bewegungsabschnitten, sodaß gezielte Übungsmaßnahmen nur mit äußerer Unterstützung möglich sind (Verlust der Eigenwahrnehmung).

- Kenntnisse über die Regulationslogik des menschlichen Körpers (Biokybernetik).

- Kenntnisse über die Bewegungsgesetze des menschlichen Körpers (Biokinematik).

- Kenntnisse im Umgang mit der funktionellen Anatomie und den Funktionen der einzelnen Bestandteile des Körpers (Wozu sind Bandscheiben gut? ...) .

- Trainingstechniken für die eigene Muskulatur (Längentraining, Dickentraining, Arbeitstraining)

- Kenntnisse über generell schädigende Einflüsse auf den Körper (Radfahren, PC-Arbeit, Stretching/Dehnen, Schuheinlagen, Schuhdämpfung).

- Kenntnisse über zweckmäßige Umgestaltung des Alltags zur Vermeidung erneuter Probleme.

Erfahrungsgemäß verursachen die Kontrollverluste über den eigenen Körper die entschiedensten Probleme. Wer noch nie mit seinem Großzeh eine Greifbewegung gemacht hat, der kann auch keine kontrollierte Übung durchführen (Hallux-valgus-Therapie).

Für bestimmte Kopfschmerzen sind Übungen in der Mitte des Nackens erforderlich. Der Nacken muß genauso differenziert aktivierbar sein, wie z.B. die Finger. Diese verlorenen Fähigkeiten sind fast ausschließlich mit Partner wiederzuerlernen, weil man selbst in solchen Bereichen das Eigengefühl verloren hat. Das was man nicht fühlt, kann man auch nicht rekrutieren, wie der Fachausdruck heißt. Ein Partner bzw. Therapeut ist hier in der Startphase unumgänglich (Assistiertes Üben).

Im Prinzip ist es durchaus möglich, mit den Mitteln der biokinematischen Therapie im Rahmen einer einmaligen (ambulanten) Behandlung z.B. Schmerzfreiheit zu erreichen. In etwa der Hälfte der Fälle ist dies bei uns auch tatsächlich möglich.

Voraussetzung hierfür ist die anatomische Zugänglichkeit des Problems und der Umfang der bestehenden Probleme.

Wenn dies gelingt, ist dies zwar schön für Sie und vielleicht auch etwas spektakulär, wenn nach Jahren des Schmerzes, dieser plötzlich weg ist. Sie selbst haben jedoch hierbei nicht wirklich etwas gewonnen. Sie haben etwas an Ihrem Körper vornehmen lassen, ohne selbst Einfluß zu nehmen. Damit laufen Sie Gefahr, daß die alten Probleme früher oder später wiederkommen.

Dies zu vermeiden, dazu dient letztlich der stationäre Aufenthalt bei uns.

Walter Packi
Arzt